Es waren einmal zwei Gummischuh

Es waren einmal zwei Gummischuh,
Die waren stehen gelassen.
Ihr Herr, der suchte sie immerzu
Und konnte sie nirgend fassen.

Er suchte sie nah und suchte sie fern,
Er suchte sie vorn und hinten,
Und die Gummischuhe suchten den Herrn
Und konnten ihn nirgend finden.

Der Herr durchsuchte die ganze Welt;
Die Gummischuhe desgleichen,
Und wenn die Sache so weiter geht,
So werden sie nie sich erreichen.

Quelle:
Die Schnupftabaksdose
Joachim Ringelnatz - München 1912
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

 

Es herrschte die vollkommenste Dunkelheit.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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die Land, Himmel und Wasser gleichmäßig einhüllte. Nicht ein Atom zerstreuten Lichtes erhellte die Atmosphäre. Einige Minuten warteten der Reporter und seine beiden Gefährten angefesselt vom Sturmwind, durchnäßt vom Platzregen und blind von dem wirbelnden Sande. Dann hörten sie während einer Pause des Unwetters das Gebell noch einmal, das aus weiter Ferne zu kommen schien. Nur mit größter Mühe vermochten sie diesen zu gewinnen, so gewaltig drängte sie der Wind zurück; endlich gelang es ihnen, sich an ein Felsstück gelehnt draußen aufrecht zu erhalten. Sie sahen sich um, konnten aber kein Wort sprechen. Nicht nur im Römerreiche, sondern auch in der ganzen Welt. Als unsere Vorfahren, die Barbaren, eroberten, war, trotz des vielen Redens davon, bei ihnen kein Gedanke von Freiheit und Gerechtigkeit. Einer der Zeugen schilderte den Hinduismus in glühenden Farben. Sklaverei ist mehr Erniedrigung als Tod, also ist der Tod das Minus. Alle drei Figuren wurden zwischen 113 und 116 beendet. Der strenge Beweis gehört nicht hierher. Er redete zwei Stunden, und es erfolgte ein glänzender Sieg. Nur der Edelmann war Person; einige Städte ausgenommen, waren die übrigen ganz ohne Haupt, sine capite im Sinne des römischen Unrechts. Der sogenannte Freie oder Edelmann war der Zügellose; die Überwundenen wurden zur Schande der Menschenvernunft und der Religion als Dinge behandelt. Ihre Geschichte ist Beleg. Für deine Brustwerde ich zehn Jahre zu Fuß gehn. Am 22. Juni 1830, nachts 12 Uhr, erhob sich Wilberforce. Es gab kein Pardon, und um die Mittagszeit war alles vorbei. Die Römer und Griechen hatten ein starkes Gefühl, aber keinen Begriff von Naturrecht und Völkerrecht. Die unglücklichen Gracchen sind die einzigen, in deren Seele ein Schimmer von öffentlicher Gerechtigkeit gefallen zu sein scheint. Es ist hier kein Paktum, oder es wäre null, und ohne Paktum ist kein Verhältnis. Da war sie besinnungslos Daphnidion in die Arme gefallen. Bald warf Kaiser Nikolaus sich mit der ganzen Energie seiner gewaltigen Persönlichkeit und mit der ganzen Wucht seines despotisch konzentrierten Slaven- und Sklavenreiches auf dies bedauernswürdige Polen, zerdrückte es unter dieser Last und verfuhr mit einer Härte und Unmenschlichkeit gegen die armen Besiegten, welche nicht die Körper der Gequälten, aber ihre Seelen bis tief ins innerste Heiligtum des Familienlebens zerriß. […]

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Was giebt's?.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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fragte er erwachend, und sammelte seine Gedanken mit der den Seefahrern eigenen Schnelligkeit. Gespannt lauschte der Seemann, unterschied jedoch kein fremdartiges Geräusch neben dem des Sturmes. Bei größter Aufmerksamkeit glaubte Pencroff wirklich während eines ruhigeren Augenblicks Etwas wie entferntes Bellen zu vernehmen ... Das ist Top! Unser Top!" rief da Harbert schon, der eben erwacht war, und alle drei stürzten nach dem Ausgange der Kamine. Die Rückfahrt kann zügig über die Autobahn mit der Überquerung der imposanten Europabrücke erfolgen. Am Abend laden die kleinen Tapas-Bars zu einer kulinarischen Entdeckungstour durch Andalusien ein. Doch was wäre ein Urlaub ohne die abendlichen Shows. Was gibt es dann noch schöneres, als am letzten Abend der Flamenco-Schule von Huelva bei Ihren feurigen Tänzen zuzuschauen. Erst nach etwa 5 Kilometern endet der Ausflug abrupt durch den schon oben erwähnten Grenzfluss. Am Strand angekommen erwartet den Wanderer ein scheinbar endloser Weg durch feinsten Sand. Der Ruhesuchende Urlauber kann sich aber auch vom Hotel aus auf eine ausgiebige Strandwanderung begeben. An der Küstenstraße reihen sich die kleinen Orte der Sandalgarve wie Perlen auf einer Schnur aneinander. Als Zielpunkt bietet sich die typisch portugiesische Kleinstadt Tavira mit dem historischen Rathaus, den kleinen Gassen und einem kleinen botanischen Garten mit herrlichem Blick über die Stadt an. Die Vorgelagerte Dünenlandschaft (ca. 300 Meter breit) ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen, da hier der einzige europäische Lebensraum des Chamäleons zu finden ist. Bis heute wird die Sklaverei durch den Koran toleriert. Sie tat, als ob sie nach mir suchte, und rief. Schon waren die Türken da, und das Gemetzel begann. Wohl schmücken diesen Monarchen außerordentliche Eigenschaften, ein persönlicher Mut, eine Gegenwart des Geistes, die ihn im Augenblick der Gefahr nie verläßt; eine Unerschrockenheit, die ihm stets die klare Übersicht jeder Lage frei läßt; wohl weiß er recht schön, was gut, was menschlich, was edel ist er handhabt es auch, so wie es nötig ist, um sich vor der Welt vorteilhaft zu zeigen, aber in seinem Innersten? Und doch hat niemals ein Mann mir grössere Wonnen bereitet. Zunaechst loeste er damit seinen Soldaten das gegebene Wort. Mit Tainee erreicht die Sklaverei in Istakhr eine neue Ebene. Wen hat wohl der überraschende, empfindsame Besuch am Sarge unsers seligen Monarchen wirklich über die Absicht desselben getäuscht? Der Metzger ist tot,sein Leib geblaeht wie dies Gedicht. Doch er selbst glaubt ein Meister wie Hermogenes zu sein. […]

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Jedes Wetter.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ungeachtet des wüthenden Orkanes und des heulenden Unwetters lag Harbert in ungestörtem, tiefem Schlafe, der endlich auch Pencroff, bei seiner an jedes Wetter gewöhnten Seemannsnatur, übermannte. Nur Gedeon Spilett hielt die Unruhe wach, da er sich Vorwürfe darüber machte, Nab nicht begleitet zu haben. Wir erwähnten schon, daß er noch nicht jede Hoffnung aufgegeben hatte. Harbert's Ahnungen beschäftigten ihn unausgesetzt, und immer waren seine Gedanken bei dem Neger. Die Rückfahrt kann zügig über die Autobahn mit der Überquerung der imposanten Europabrücke erfolgen. An der Küstenstraße reihen sich die kleinen Orte der Sandalgarve wie Perlen auf einer Schnur aneinander. Die Vorgelagerte Dünenlandschaft (ca. 300 Meter breit) ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen, da hier der einzige europäische Lebensraum des Chamäleons zu finden ist. Ich empfehle, mit der Fähre den Grenzfluss Rio Guadina zwischen Spanien und Portugal zu überqueren. Nach der Kinderdisco steht die professionelle Showbühne dem Animationsteam oder einheimischen Künstlern zur Verfügung. Der Rückweg zum Hotel kann auch bequem mit dem Linienbus absolviert werden. Doch was wäre ein Urlaub ohne die abendlichen Shows. Was gibt es dann noch schöneres, als am letzten Abend der Flamenco-Schule von Huelva bei Ihren feurigen Tänzen zuzuschauen. Als Zielpunkt bietet sich die typisch Kleinstadt mit dem historischen Rathaus, den kleinen Gassen und einem kleinen botanischen Garten mit herrlichem Blick über die Stadt an. Am Abend laden die kleinen Tapas-Bars zu einer kulinarischen Entdeckungstour durch Andalusien ein. Erst nach etwa Kilometern endet der Ausflug abrupt durch den schon oben erwähnten Grenzfluss. Der Ruhesuchende Urlauber kann sich aber auch vom Hotel aus auf eine ausgiebige Strandwanderung begeben. Nach Osten hin lockt natürlich Sevilla mit seiner weltberühmten Kathedrale, der Plaza de Espana und dem maurischen Alcazar. Von dort liegt Ihnen die Algarve zu Füßen. Diese wurden nach dem Rückzug der Mauren zum Schutz der iberischen Halbinsel errichtet. Am Vorabend des diesjährigen Ridvánfestes, das die Eröffnung des zweiten Jahrzehntes des zweiten Bahá'í-Jahrhunderts kennzeichnet und mit dem Abschluß des ersten Jahres des Geistigen Weltkreuzzuges zusammenfällt, begrüße ich mit Gefühlen der Freude und der Bewunderung die herrlichen Taten der heldenhaften Ritterschaft des Herrn der Heerscharen in der Durchführung ihrer erhabenen Mission der geistigen Eroberung des Planeten. […]

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Leichenschmaus.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wo sie sich nahen, rasselt wach Der Hofhund an der Kette, Und wälzen sich mit Angst und Ach Die Kranken auf dem Bette. Sie bauen am Kamin ihr Nest, Dann stirbt der Herr des Hauses, Sie laden schreiend sich zum Fest, Zum Rest des Leichenschmauses. Und rannte gleich zurück in solcher Eile, Wie je der Hofhund nach dem Diebe fuhr. Wie eine königliche Damengarderobe hängt das Häusermeer mit grünen Terrassen, mächtigen Kuppeln, Palästen, Domen sogar vom Peak herunter, bis der Spitzensaum der Unterröcke sich in dem Wasser der Meerenge spiegelt. Er fühlte keine Schmerzen mehr, nicht einmal Durst nach all dem Sonnenbrand. Planten ihre Insassen trotz der vom Peak niederdrohenden Kanonen einen Angriff auf den Kauffarteifahrer? Wohl aber kletterte hinab und floh vor der Hafenbehörde, was Beine und Arme hatte. Viktoria, die Stadt auf der Insel, hatte ihn bestochen, wie der Dieb den Hofhund besticht mit der Wurst. Der gänzlich unerwartete Anblick wirkte wie Morphium auf Doktor Ebenich. Fast schien es so, denn schon hatten ihre langen Enterhaken sich im Gestänge der Reling festgebissen, niemand aber kam herauf geklettert, um zu rauben etwa oder zu morden. Er hätte nur still liegen und träumen mögen im Angesicht all der Herrlichkeit. Die Hühner stoben von dannen, Fasanen flogen auf, ein müder Hofhund umschlich Rosse und Räder. Während die gelben Passagiere das Schiff flohen, hätte Ebenich ewig auf ihm bleiben mögen. Als er seinen Herrn und Gönner gewahrte, so abgerissen, wüst und fahl, zwei Orden auf der Brust, den Anzug ausgefranst, mit suchenden Blicken die Wehmut und Rührung der Heimkehr verhehlend, da lief ein Schüttern über seine Züge, jedoch verbeugte er sich tief. Eines Nachmittags im Juni polterte sein Reisewagen durch die halbverfallene Schloßpforte. Wie eine wimmelnde Delphinenschar hatten sich Hunderte von Sampans dicht an die Eisenwände der Pantellaria herangemacht und steuerten im Kielwasser des Schiffes den Werftanlagen von Kaulun entgegen. Es war wohl auch Heimweh, was den Grafen nach Peterswalde zog. Doch mit der Stille und dem Träumen war es nun vorbei. Nichts, fast 131 nichts anderes, als hier und da der bleierne Drachenschwanz eines Fabeltieres, das sich mit gähnendem Blechrachen auf einer Dachkante hinrekelt. Das ganze Bild ist umfaßt von dem grünen Rahmen eines wuchernden Tropenwaldes. […]

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Durchs wilde Kurdistan - Siebentes Kapitel BM.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Auch die anderen waren erfreut, meinen Besuch kennen zu lernen und ich darf wohl sagen, daß den beiden Chaldäerinnen sehr viel Achtung und Aufmerksamkeit entgegengebracht wurde. Sie blieben da bis Mittag, wo sie das Mahl noch mit uns einnehmen mußten, und dann begleitete ich sie eine Strecke Weges nach Schohrd zu. Als ich von ihnen schied, fragte Ingdscha: Herr, hast du dich wirklich mit meinem Vater ausgesöhnt? So ist es. Und hast du ihm vollständig verziehen? Vollständig. Und er zürnt mir nicht? Er wird mich nicht schelten? Er wird dir nicht ein unfreundliches Wort sagen. Wirst du ihn einmal besuchen? Bin ich denn dir und ihm willkommen, Ingdscha? Ja, Herr! So komme ich bald, vielleicht schon heute, vielleicht auch morgen. Ich danke dir. Lebe wohl! Sie reichte mir die Hand und schritt weiter. Madana aber blieb bei mir stehen und wartete, bis das Mädchen außer Hörweite war; dann fragte sie: Herr, weißt du noch, was wir gestern gesprochen haben? Ich ahnte, was jetzt kommen werde, und antwortete daher: Am 8. Mai 2009 erteilte die Regierung in Bagdad eine Genehmigung zum Export von kurdischen Öl. Ab dem 1. Juni 2009 flossen 60.000 bopd vom Tawke-Feld über Pipelines zum am Mittelmeer gelegenen Ölverladehafen nach Ceyhan in der Türkei. Ende Juni 2009 begann dann auch der Export vom Taq-Taq-Feld mit 40.000 bpd. Im September 2009 stellte die Regionalregierung den Export jedoch wieder ein, da mit Bagdad keine Einigung über die Bezahlung der Exporte erzielt werden konnte. Weder die Regionalregierung noch die Ölförderer erhielten Geld. Nach den irakischen Wahlen Anfang 2010 und der Regierungsbildung Ende 2010 wurden neue Verhandlungen zur Beilegung dieses Konflikts aufgenommen, mit dem Ergebnis, dass am 3. Februar 2011 der Export mit 10.500 bpd aufgenommen wurde. Bereits 3 Tage später sollten 50.000 bpd erreicht werden und eine weitere Erhöhung auf 100.000 bpd folgen. […]

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