Lackschuh sprach zum Wasserstiebel

Lackschuh sprach zum Wasserstiebel:
"Lieber Freund, du riechst so übel.
Und du bist nach meiner Meinung
Eine störende Erscheinung.
Darum muß wohl von uns beiden
Einer dieses Schuhhaus meiden."
Stiefel lächelte dazu
Und begann: "Verehrter Schuh,
Wenn du jenes Sprichwort kennst:
Alles ist nicht Gold, was glänzt,
Nimm es besser dir zu Herzen,
Denn die Welt, sie liebt zu schwärzen,
Was da glänzt, auch zieht sie keck
Das Erhabne in den Dreck.
Will dein Lack mir auch gefallen,
Teurer Schuh, bedenke doch,
Wenn der Lack in Staub zerfallen,
Lebt das fette Leder noch.
Niemals hieltest du den nassen
Kalten Wasserfluten stand,
Denn die Elemente hassen
Das Gebild von Menschenhand."
Und der Schuh verbeugte sich.
Darauf sprach er ernst und würdig:
"Freund, ich überzeugte mich,
Daß du mir ganz ebenbürtig.
Leider war mir anfangs duster,
Was mir jetzt Gewißheit ist,
Daß du Meisterwerk vom Schuster
Wasser-Dichter Stiefel bist."

Quelle:
Die Schnupftabaksdose
Joachim Ringelnatz - München 1912
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

 

 

Englischunterricht als Englisch-Einzeltraining, Englisch-Gruppenunterricht oder Englisch-Firmenkurs in Berlin.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Englischunterricht auf allen Niveaustufen (A1 bis C2 laut Gemeinsamem Europäischem Referenzrahmen für Sprachen) in unseren Schulungsräumen. Sprachunterricht, Gruppenunterricht, Grundkurse, Englisch für Anfänger / English for newcomer: Basiskenntnisse in englischer Sprache kaufen, existierende oder verschüttete Erfahrungen wie Schulenglisch wieder aufzufrischen, ohne besondere einzigartige Ausrichtung des Englischunterrichts (ca. 20 Doppelstunden, je 90 Minuten mit je 3 bis 5 Personen. Englisch-Aufbaukurse für Lernende mit mittleren Vorkenntnissen ("intermediate / pre-intermediate": allgemeinsprachliche Englischkenntnisse auffrischen und ausweiten ohne Ausdifferenzierung aber mit Schwerpunkt wiederholen bedeutender Grammatikthemen, Zeitformen, unregelmäßige Verben, Partizipien, Präpositionen, Konjunktionen, Übermittlung und Nutzung von Wortschatz und Redewendungen (Idioms). Begabtenförderung fit von Einzelunterricht mit hoher Intensität und einzigartige Design der Einzel-Nachhilfe für eilige und längerfristige Leistungssteigerung des Schulkindes. Englisch-Unterricht für Nachwuchs ab 3 Altersjahren im kindhaft, spielerischen Erlebnisbereich und einfachen Alltagssituationen. Das einzigartige Englisch-Einzeltraining (bereits ab 25,00 € pro 60 Minuten) bietet den Gästen ein Höchstgrenze an Anpassungsfähigkeit in Beziehung auf die organisatorische Gestaltung (Beginn jederzeit möglich, richtige Stundenzahlen, flexible Terminabsprachen mit der Lehrkraft etc.) und die inhaltlichen Schlüsselbereiche. Der individuelle Englischunterricht an der Berlins Sprachschule kann auf allen Kompetenzstufen (A1 bis C2 laut GER, d.h. Englischunterricht für Anfänger, Mittelstufe, Fortgeschrittene) durchgeführt werden und sowohl allgemeinsprachlich (Umgangssprache, Umgangssprache etc.) als auch berufsbezogen bzw. fachspezifisch (z.B. Business English, technisches oder medizinisches Englisch) in Kampfplatz gebracht sein. Unsre Englisch-Dozenten können sich im eigenen Englischunterricht voll und ganz auf den Lernerfolg des einzelnen Teilnehmers fokussieren, so dass maximale Lernfortschritte sicher sind. Das Englisch-Einzeltraining und die Englisch-Individualkurse vermögen in den neuen und praktisch ausgestatteten Räumen unserer Sprachschule in Berlin-Charlottenburg oder Berlin-Mitte erfolgen – dort, wo es zur Partner am günstigsten ist. Darüber hinaus besteht die Option, sowohl den Englisch-Einzelunterricht wie auch die Englisch-Individualkurse als Privatunterricht bei den Gästen zu Hause oder im Büro in ganz Berlin, Der Landeshauptstadt und Umgebung zu organisieren und zu vollziehen. […]

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Sonnenbrand.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Kristallnen Trank, dem Morgengold zum Gruße, reicht Kore ihm, mit schmaler Mädchenhand, denn Jungfrau ist sie wieder, fort vom Hades-Ruße. Bewogt von großem Korn, gedeiht das Land: Triptólemos, beglückt vom Überflusse, schwebt windleicht gaukelnd, lacht im Sonnenbrand. Früh-Kopfweh; Stechen, äusserlich an der Kopf-Seite; Jücken auf dem Kopfe; Ausfallen der Haare; Brennen und Schründen im äussern Augenwinkel; Entzündung der Augen, mit Hitze darin und Drücken, wie von einem Sandkorne; Thränen der Augen im Winde; Thränende, Nachts zuschwärende Augen; Schweres Oeffnen der Augenlider; Trübsichtigkeit; Indem ferner sowohl die ausserordentlich eintretenden Senatoren als die Quaestoren ernannt wurden von den Tributkomitien, wurde der bisher mittelbar auf den Wahlen des Volkes ruhende Senat jetzt durchaus auf direkte Volkswahl gegruendet, derselbe also einem repraesentativen Regiment so weit genaehert, als dies mit dem Wesen der Oligarchie und den Begriffen des Altertums ueberhaupt sich vertrug. Die exorbitante Befugnis der Zensoren, die Ratliste zu revidieren und nach Gutduenken Namen zu streichen oder zuzusetzen, vertrug in der Tat sich nicht mit einer geordneten oligarchischen Verfassung. Indem jetzt durch die Quaestorenwahl fuer eine genuegende regelmaessige Ergaenzung gesorgt ward, wurden die zensorischen Revisionen ueberfluessig und durch deren Wegfall das wesentliche Grundprinzip jeder Oligarchie, die Inamovibilitaet und Lebenslaenglichkeit der zu Sitz und Stimme gelangten Glieder des Herrenstandes, endgueltig konsolidiert. Die bisher den Zensoren rechtlich zustehende, obwohl tatsaechlich laengst nicht mehr in ihrem urspruenglichen ernstlichen Sinn geuebte Befugnis, bei den von fuenf zu fuenf Jahren stattfindenden Revisionen jeden Senator unter Angabe von Gruenden von der Liste zu streichen, fiel fuer die Zukunft ebenfalls fort; die bisherige faktische Unabsetzbarkeit der Senatoren ward also von Sulla schliesslich festgestellt. Kurzsichtigkeit; Tages-Blindheit, wo Alles, wie eine graue Decke erscheint; Dunkelheit der Augen bei Kerzen-Lichte; grauer Staar; Glaukom; Schwarzer Schein vor dem Gesichte; Schwarze, vor dem Gesicht schwebende Flecke; Klopfen, Pnochen im Ohre; Ohr-Sausen; Schwerhörigkeit für die Menschensprache; Blutschnauben; Nasenbluten; Uebler Geruch aus der Nase; Mangel des Geruchs; Schmutzige Gesichts-Farbe; Röthe und Brennen der Backen; Reissen im Ober- und Unterkiefer, Nachts, beim Liegen; Zahnschmerz, wie unterschworen, früh beim Kauen; Stechender Zahnschmerz, alle Nächte, bis 2 Uhr; Wundheit im innern Munde; Schleim im Munde; Weisse Zunge; […]

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Im Fluge erlegen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Nun, wenn man jene nicht im Fluge erlegen kann, so wird man sie mit der Angel fangen müssen. Gegen drei Uhr Nachmittags bemerkte man andere Gesellschaften von Vögeln ist den Kronen gewisser Bäume, deren aromatische Beeren sie aufpickten, wie z.B. die von Wachholderbäumen. Plötzlich schallte ein wahrhafter Trompetenton durch die Stille des Waldes. Die sonderbar gellenden Fanfaren rührten von einer Art Hühnervögel her, welche in Amerika unter dem Namen "Tetras" (eine Abart der Auerhähne) bekannt sind. Bald ward man einige Pärchen derselben mit gelblich-bräunlichem Gefieder und braunen Schwanzfedern gewahr. Harbert unterschied die Männchen unter denselben an zwei spitzen Afterflügeln, die aus abstehenden Halsfedern gebildet sind. Pencroff hielt es für unerläßlich, sich einiger derselben, deren Fleisch dem des Birkhuhns gleichkommt, zu bemächtigen; da jene sich aber nur schwierig beikommen ließen, war die Sache nicht so leicht. Nach mehreren erfolglosen Versuchen, durch welche die Tetras nur scheuer gemacht wurden, sagte der Seemann zu seinem Begleiter: Trockenheit im Halse, bei Tag und Nacht; Kratzen und Brennen im Halse; Schründen und Brennen im Halse; Aber auch fuer die Zukunft ward die Aufnahme in den Senat neu geordnet und auf wesentlich andere Grundlagen gestellt. Die Gesamtzahl der Senatoren, die bis dahin vermutlich die alte Normalzahl von 300 nicht viel ueberstiegen und oft wohl nicht einmal erreicht hatte, ward dadurch betraechtlich, vielleicht durchschnittlich um das Doppelte erhoeht, 8 was auch schon die durch die Uebertragung der Geschworenenfunktionen stark vermehrten Geschaefte des Senats notwendig machten. Früh, Schleim-Rachsen aus dem Rachen; Schleimiger Geschmack im Munde; Käsiger Mund-Geschmack; Geschmacks-Mangel; Aufstossen; Krampfhaftes Aufstossen; Saures Aufstossen; Hungrige Früh-Uebelkeit; Lechzen nach Erquickendem; Hunger nach dem Essen; Heisshunger; Nach sauren Genüssen, stets Würmerbeseigen; Uebelkeit nach dem Essen; Weichlichkeit im Bauche nach dem Frühstücke; xx […]

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Frühlied.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Nicht mir ein hohes Alter! Nicht mir im Abendrot Des Lebens letzten Psalter, Nicht mir den Greisentod! Die Blume meiner Freuden War irdisch ja, ich trank Vom goldnen Kelch der Heiden Und trotzte, bis ich sank. Ich war ein wilder Jäger; Mein Haupt, von Schuld nicht rein, Soll nie ein Würdeträger Der Silberlocke sein. xx […]

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Signale austauschen, nimm die Flagge und zeige unsere Farben.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Wirklich schwebte zweihundert Fuß hoch ein Luftschiff nebst Gondel und Reisenden. Es verfolgte genau dieselbe Richtung wie der Victoria. Augenscheinlich hatten die Reisenden im andern Luftschiff denselben Gedanken gehabt, denn auch dort streckte sich eine Hand mit der nämlichen Farbe heraus und wurde grüßend in derselben Weise geschwungen, wie hier von Kennedy. Es ist nichts weiter, als Luftspiegelung, eine sehr einfache Naturerscheinung der Optik, die in der ungleichen Dichtigkeit der Luftschichten ihren Grund hat, erklärte der Doctor. Hitze und Bangigkeit nach dem Essen; Brennen in den Händen nach dem Essen; Nach dem Essen, Trägheit und Schläfrigkeit; Magenschmerz; Arges Magen-Drücken nach dem Essen mit Erbrechen alles Genossenen; Eine Art Verengerung des obern Magenmundes, die kaum genossene Speise kommt wieder in den Mund herauf; Schmerzhaftigkeit der Herzgrube beim Anfühlen; Wühlen in der Herzgrube; Vollheit im Magen; Aufblähung nach dem Mittag-Essen; Leibweh, früh, im Bette; Mangel an Spann-Kraft im Bauche; Drängen in den Bauch-Seiten; Kollern im Bauche; Knurren im Bauche; Qual von Blähungen; Blähungs-Versetzung; Leistenbruch; Arger Drang vor dem Stuhle; Reissen im Unterleibe, mit vielem Stuhl-Drang vor dem Stuhle; Reissen im Unterleibe, mit vielem Stuhldrange; Allzutrockner Stuhl; Chronische Dünn- und Weichleibigkeit; Blut-Abgang beim Stuhle; Bandwurm-Abgang; After-Jücken; Mastdarm- und After-Aderknoten; Schleimfluss aus dem stets geöffneten After; Spannen in der Harnröhre; Schründen in der Harnröhre beim Harnen; Harn-Brennen; Brennartiges Zucken in der Harnröhre, ausser dem Harnen; Allzustarke Abend-Erektionen; Unablässiger Drang zum Beischlafe; Kraftlose und allzuschnelle Samen-Ergiessung im Beischlafe; Allzuhäufige Pollutionen; Stiche in der Scheide, bis in die Gebärmutter; Regel allzuwenig und wässricht; Bei der Regel, Gähren; Weissfluss. xx […]

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