Frau Teemaschine sang auf dem Feuer

Frau Teemaschine sang auf dem Feuer.
Der Beifall war ganz ungeheuer.
Ja, ihre Base Petroleumkanne
War von dem Liede ganz gefangen.
Ihr rannen die Tränen über die Wangen
Und tropften gerade in eine Pfanne,
In der ein Schweinebraten briet,
Der ausgezeichnet dann geriet.
War auch Petroleum drauf geflossen,
Er wurde trotzdem doch genossen.
Sein Herr war mit dem Koch Koch zufrieden.

(Besagter Herr war ein Kosak;
Sein Leibgericht war war Siegellack.)
Ja, die Geschmäcker sind verschieden.

Quelle:
Die Schnupftabaksdose
Joachim Ringelnatz - München 1912
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

 

Luftschiffer von Profession waren es nicht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

vielleicht nicht einmal Liebhaber solcher Expeditionen, welche der Orkan an jene Küste schleuderte, sondern Kriegsgefangene, deren Kühnheit sie veranlaßt hatte, auf so außergewöhnliche Weise zu entfliehen. Wohl hundert Mal hätten sie dabei umkommen und aus dem zerrissenen Ballon in den Abgrund stürzen können! Der Himmel bewahrte sie indeß für ein ganz eigenes Schicksal auf, und am 24. März befanden sie sich, nachdem sie aus Richmond, das damals von den Truppen des Generals Ulysses Grant belagert wurde, entflohen waren, 7000 Meilen von der Hauptstadt Virginiens und Hauptfestung der Separatisten während des schrecklichen Secessionskrieges. Ihre Luftfahrt hatte fünf Tage gewährt. Durch und durch ein Amerikaner des Nordens, mager, knochig und etwa fünfundvierzig Jahre alt, zeigten sein Haar und Bart, von dem er übrigens nur einen starken Schnurrbart trug, schon eine recht grauliche Färbung. Sein schöner numismatischer Kopf schien bestimmt zu sein, auf Münzen geprägt zu werden; dazu hatte er brennende Augen, einen festgeschlossenen Mund, überhaupt das Aussehen eines Lehrers an der Militärschule. Diese verproviantirten Berge, Zoom, Fort Lillo, Lieskenshoeck, Vließingen u. Die Engländer zogen sich über Rosendaal nach Bergen op Zoom zurück u. schlossen diese Festung ein. Courtray besetzt u. am 20. Febr. capitulirte Gorkum, u. nun marschirte die preußische Brigade Zielinski erst vor Mastricht, dann ihrem Corps nach. Der russische Oberst Geismar u. der preußische Major Hellwig machten zu dieser Zeit mehre Streifzüge, überfielen Depots u. machten Gefangene; der Letztere wurde aber am 22. Febr. von Ypern nach Courtray u. von da nach Oudenaarde zurückgetrieben, u. am 24. Febr. besetzte Maison Courtray wieder u. machte Miene nach Gent vorzudringen, da indessen die Anhaltthüringische Brigade (etwa 5000 Mann stark) unter Prinz Paul von Württemberg, welche am 26. Febr. in Brüssel angekommen war, nach Alost u. Termonde geschickt wurde, so kehrte Maison nach Courtray zurück. Am 1. März unternahm Hobe eine Recognoscirung von Tournay aus nach Courtray, rückte nach einem hitzigen Gefechte mit einer aus Lille kommenden Abtheilung Franzosen am 2. März bis vor Courtray, fand aber hier am 3. März ernsten Widerstand, indem Maison mit 4000 Mann u. 18 Kanonen Lille verlassen hatte, um die Verbündeten zu allarmiren. Hobe zog nun nach Oudenaarde, wurde hier von Maison am 5. März erfolglos angegriffen u. bestand am 7. März ein bedeutendes Gefecht bei Courtray, in Folge dessen Maison diese Stadt räumte u. sich nach Lille zurückzog. […]

Read more…

Lichtgedanke.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Die Menschen hasten eilends fort; durch kahle Zweige braust der Nord. Und schlägt dein Herz im wärmern Schlag, zu Boden drückts das Ungemach, und tritt aus deines Hauptes Tor ein Lichtgedanke kühn hervor, ihn trifft des Lebens eis'ger Kuß, so daß er schauernd sterben muß . . . Und fragst du noch von Tag zu Tag, wann's endlich Frühling werden mag? Der Spaziergang durch die Wälder der Sologne mit ihren Teichen, über die sich melancholisch stimmender Nebel ausbreitet. Oder das opulente Abendmahl, das den Romanfiguren Gargantua und Pantagruel des Dichters Francois Rabelais (494-1553 alle Ehre macht. Das sind Momente, in denen Ihnen klar wird, warum Herzöge, Fürsten und Könige diese Landschaft zur Spielwiese ihrer Verschwendungssucht gemacht haben. Die Fahrt durch das Loire-Tal wird zum Rausch für Kulturreisende: Nach fast jeder Straßenbiegung fällt der Blick auf ein weiteres Schloss oder Schlösschen. Und jedes Gebäude birgt seine eigene Geschichte: Intrigen, Tragödien, Komödien und ausschweifende Feste. Diese wurden vor allem durch eine drastische Erschießungsszene im Stück ausgelöst, bei der eine ganze Familie in realistischer Darstellung exekutiert wird. Zur Ouvertüre gab es ein Gaskammer-Bild: Nackte Statisten sanken in Glaskuben zu Boden, die sich langsam mit Nebel füllten. In einer anschließenden Partiturpause wurde eine Familie entkleidet, rasiert und von Nazi-Schergen und Tannhäuser (mit Hakenkreuzbinde) erschossen. Den Venusberg, bei Wagner Ort der hedonistischen Liebe, deutete Kosminski zum Ort der Nazi-Verbrechen um. Öffentlich gefordert hatte die Absetzung allerdings niemand. So fand die jüdische Gemeinde die Inszenierung zwar geschmacklos, aber Gemeindedirektor Michael Szentei-Heise erklärte ausdrücklich, dass er nicht die Absetzung verlange. Wagner sei zwar ein glühender Antisemit gewesen, habe aber mit dem Holocaust nichts zu tun. Der Zentralrat der Juden in Deutschland hatte zwar auch Kenntnis von der umstrittenen Inszenierung, nahm aber öffentlich nicht Stellung dazu. […]

Read more…

Lerchenlied zwitschert in der Ferne.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

O Lerchenlied, so labefrisch und rein wie Blumenthau! So funkelhell wie junger Sonnenschein, der über die entzückte Au rotglühend blitzt! Aus glutverklärten Fenstern lauscht manch trostverschmachtet Ohr erquickt zu dir empor. Und du Schwebst mit der hilflos matten, wehmütig frohen Seele von bangen Straßenschatten - Du lieber kleiner Heiland - Empor, empor zu seligem Ruhe-Eiland. So konnte er im Herbst, wo die ersten Fröste durch den Wald und die schlimmen Krankheiten in die Städte ziehen, mit großen Bündeln getrockneter Heilkräuter aus dem Kerbtal hinab ins Unterland wandern. Am oberen Ende des Wiesengrundes lag unter dem Schatten der hohen Waldbäume ein kleines Haus. Alle Blätter schienen von Smaragd, alle Blumen auf das herrlichste verklärt. Andere Arzneipflanzen zog er im Garten und in den Blumentöpfen. Im Garten vor dem Häuschen aber erhoben sich schlanke Blütenstengel aus dichtem Blättergrün, und auch hinter den kleinen, viereckigen Fenstern drängte sich Blume an Blume. Nur wenige Schritte sind es dann vom 19. ins 21. Jahrhundert. Der Morgen erwachte mit einem glitzernden Sonnenaufgang auf dem Meer. Denn hier wohnte mit Weib und Kind ein pflanzenkundiger Mann, der Wurzelgräber Peter Latz. Im Frühjahr und Sommer ging der Wurzelpeter mit Frau Gertraud und seinem Knaben Hans an jedem Morgen weit auf die Berge, um heilkräftige Wurzeln und Blätter, die bunten Blüten und wohl auch die zierlichen Samen der Waldgewächse zu suchen und zu sammeln. Dichtes Moos wuchs auf dem strohgedeckten Dach und quoll auch zwischen den Fugen des niedrigen Schornsteins weich und dunkelgrün hervor. Oder ob der Kaiser nicht lieber gleich einmal mitkommen wolle. Dort verkaufte er seine Vorräte für ein gutes Stück Geld. Es stand einer in jedem Kasten; die wuchsen gar herrlich! Dies war ursprünglich ein germanischer Brauch zu Ehren der Göttin Freya . Der Regen, der von Zeit zu Zeit fällt, macht Gras und Gartenkräuter grün. Craig hat die Klimaanlage seines Inselrundfahrtbusses auf höchste Stufe geschaltet. Vierradantrieb ist aufder Insel für alle Fahrzeuge ein Muss. Ich fand dieselbe auch bei einem Piemonteser, welcher Johann Paptist hieß. Im Regenwald dampft es. Dennoch geht es mit höchstens 30 km/h zwischen den Baumriesen mal mit beachtlichem Gefälle abwärts, dann wieder hinauf. […]

Read more…

Oberlausitz - Görlitz - Hagenwerder.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Das Schlesische Museum Görlitz, wurde ab 13. Mai 2006 in den vier historische Gebäuden Schönhof, Mittelhaus, Gebäude am Fischmarkt, die beide aus dem Jahr 1832 stammen, sowie dem Hallenhaus am Untermarkt 4 zusammenfaßt. Der nördliche Innenhof erhielt zwischen Schönhof und Mittelhaus ein Glasdach, der kleinere Hof nach Süden verbindet Mittelhaus und Fischmarkt mit einem gläsernen Übergang. Der Museumskomplex ist behindertengerecht gestaltet. […]

Read more…

Pension Ursula Oberknapp Ferien im Erzgebirge.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Herzlich willkommen in Nassau bei Ruhe und Erholung, Sport- und Spiel in ausgedehnten Nadelwaldungen und auf blumenreichen Gebirgswiesen. Das gut gespurte Loipennetz sorgt für idealen Wintersport. Eine Nachtloipe befindet sich am Wald. Die Pension Oberknapp, in waldreicher, ländlicher Umgebung vielen Wanderwegen und Skipartien bietet einem einmaligen Blick über das Gimmlitztal. Zur Pension gehört eine Skivermietung, ein Tischtennisraum und Parkmöglichkeiten direkt am Haus. In unmittelbarer Nähe befindet sich der "Trimm Dich Pfad" und eine Minigolfanlage. Die acht Doppelzimmer (Aufbettung möglich) sind mit Bad (Dusche/WC oder Badewanne/Dusche/WC), ausgestattet. […]

Read more…