Ein Schwefelholz

War einmal ein Schwefelholz,
Das sich mit erhabnem Stolz
Einen Anarchisten nannte
Und ein ganzes Haus verbrannte.
Dieses war schon ungewöhnlich,
Doch es kannte auch persönlich
Meyers Taschenlexika,
Ganz speziell das Bändchen "A",
Weshalb es sich nach dem Brande
An besagtes Bändchen wandte
Mit den Worten: "Sag, was ist
Eigentlich ein Anarchist?"

Quelle:
Die Schnupftabaksdose
Joachim Ringelnatz - München 1912
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH
 

Weihnachtsfest in der Schmiedeschänke.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Weihnachtsfest in der Schmiedeschänke auch kalten Wintertagen mit echter sächsischer Gastlichkeit, bei saisonaler frische Küche in unserer familiär geführten und gemütlich eingerichteten Gaststätte mit Pension. Unser Haus bietet Platz für 65 Gäste und ist für Familienfeiern bestens geeignet. […]

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Hurrah, rief Joe, .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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während der Victoria, von einer bedeutenden Steigungskraft gehoben, mit großer Geschwindigkeit emporstieg.Kennedy gewahrte von seinem Posten aus die Gefahr, ohne die Ursache derselben zu begreifen. Der Ballon, stark durch die Ausdehnung des Gases geschwellt, zog den Strick, der ihn zurückhielt, straff an und zeigte große Ungeduld, sich in die Luft zu schwingen. […]

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Konnten wir diese in solcher Nähe gebrauchen? .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Nicht zuletzt hätten wir uns diese Kurden aufgrund dessen vom Leibe gehalten, so wäre jedoch erheblich Blut geflossen; das unserige vermutlich auch mit. Im Übrigen folglich die Vendetta! Wo denkt Ihr hin! Da bemerkten wir einen Berittenen, der uns im Galopp contrakam. Als er sich soweit genähert hatte, daß seine Gesichtszüge zu eruieren waren, erkannte ich Dohub, den Kurden, dessen Verwandte in Amadijah verhaftet gewesen waren. Unser Trupp hielt bei seinem Eintreffen an. Er drängte sich hemmungslos bis zu mir hindurch und reichte mir die Pranke. Chodih, du kommst; du bist eingesperrt! Wie du siehst! Oh, vergebe! Ich war fort von Gumri, und als ich heute heimkehrte, erfuhr ich, daß man fünf unbekannte Männer erwischen wollte. Ich dachte sofort an dich und bin missgestimmt herbeigekommen, um zu entdecken, ob meine Flausen veritabel gewesen sind. Chodih, az kolame ta Kamerad, ich bin dein Diener. Befiehl, was du von mir erwartest! Ich danke dir! Dennoch ich bedarf deiner Kooperation wirklich nicht, denn jener Macker Türken und Kurden geraten in Deutschland aneinander. Der heutige Nordirak war Teil des Osmanischen Reiches. Nach dessen Niederlage im Ersten Weltkrieg übertrug der Völkerbund Großbritannien das Mandat Mesopotamien, wobei das Gebiet der heutigen Region Kurdistan sich auf dem vormals osmanischen Vilâyet Mossul befand. Im Vertrag von Sèvres und dem 14-Punkte-Programm von Woodrow Wilson war das Selbstbestimmungsrecht aller Kurden im Osmanischen Reich festgeschrieben worden. 1921 wurde aus dem Gebiet von Mossul sowie aus den ehemaligen Vilâyets Bagdad und Basra das Königreich Irak gegründet, das aber zunächst unter britischer Kontrolle stand. Mahmud Berzanci, der kurdische Gouverneur von Sulaimaniyya, rief 1922 das Königreich Kurdistan mit Mustafa Yamolki als Bildungsminister aus, welches international nicht anerkannt wurde. Zwei Jahre später wurde Berzanci von den Briten militärisch besiegt. Die politische Zugehörigkeit des Mossul-Gebietes blieb umstritten, da die Türkei Ansprüche darauf erhob. Diese Mossul-Frage wurde erst 1926 durch den Völkerbund entschieden, der das Gebiet beim Irak beließ. Seit den späten 1920ern setzten sich die Barzani-Familie für die Unabhängigkeit der Kurden im Nordirak ein, zunächst unter Ahmed Barzani. Dieser führte mehrere Aufstände gegen die irakische Herrschaft an, die aber keinen dauerhaften Erfolg hatten. […]

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Militärgerichtsordnung und die Militärgerichtsbehörden.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Zum Bau einer Eisenbahn von Chemnitz nach Annaberg durch das Zschopauthal wurden die erforderlichen Mittel verwilligt. Die Anschauungen über den Charakter des Deutschen Bundes und die Verbesserung der Bundesverfassung, welche der preußische Minister des Auswärtigen; Graf Bernstorff, in seiner Antwortsnote vom 20. Dec. 1861 dargelegt hatte, veranlaßten Österreich und die meisten deutschen Mittelstaaten unterm 2. Februar 1862 in identischen Noten motivirte Verwahrungen dagegen auszusprechen, welchen Noten sich auch Sachsen anschloß, das schon unterm 11. Jan. 1862 die preußische Note selbständig beantwortet hatte. Ein königlicher Gnadenact entließ Mitte Jan. 1862 den letzten Maigefangenen, Musikdirector Röckel, aus der Strafanstalt zu Waldheim. Zur Verwendung für Eisenbahnzwecke verfügte ein Gesetz die Ausgabe von 61 Mill. Thlr. weiterer vierprocentiger Staatsschuldscheine. Im Paßverkehre wurden wesentliche Erleichterungen gewährt, namentlich der Visirzwang aufgehoben; die Ausgabe von in Kupfer ausgeprägten Fünfpfennigstücken half einem im kleinen Verkehr oft gefühlten Bedürfniß ab. Die Nossener Strecke trennt sich danach in einem Linksbogen nach Süden ab, während die Chemnitzer Strecke in südwestlicher Richtung weiter verläuft und der Bundesstraße 169 folgt. Auf dem Abschnitt GärtitzDöbeln lag ab 1884 ein Dreischienengleis. Die Schmalspurbahn von Oschatz erhielt 1909 mit dem Bau des Bahnhofs Gärtitz ein eigenes Planum neben der Hauptbahn. In der Nähe der Autobahnanschlussstelle Döbeln-Nord wird die BAB 14 unterquert und nach der Überquerung der Freiberger Mulde trifft die Strecke auf die heute eingleisige und nicht elektrifizierte Hauptbahn von Coswig nach Borsdorf bei Leipzig. Der Hauptbahnhof Döbeln ist ein Keilbahnhof. Das Empfangsgebäude befindet sich zwischen den Gleisen aus Riesa und Coswig. […]

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Miliz begann einen donnernden Wirbel.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sie haben sich gestern schrecklich betragen! Wollte das Putzleder zur Trommel sagen. Aber die Trommel spannte schnell ihr dickes Fell und begann einen donnernden Wirbel zu schlagen, na - und da blieb dem Putzleder vor Schrecken das Wort im Munde stecken. Schrecken einfach als die Niederlage von Saalfeld am 10. Oktober 1806 und der Tod des bei den preußischen Truppen allseits beliebten Prinzen Louis Ferdinand im preußischen Heerlager bekannt wurde, setzte Unruhe und Schrecken bei den Mannschaften ein. Nach Gneisenau hielt man den Herzog zunehmend für altersbedingt unentschlossen und zudem mit Feldherrnunglück befleckt. Auch kam Graf von Kalckreuths alte Gegnerschaft gegen den Herzog von Braunschweig, in diesen Oktobertagen in wenig erfreuliche Weise zum Durchbruch. Eine Abordnung der verdrossenen Offiziere suchte am Abend des 11. Oktober sogar General von Kalckreuth als dienstältestem Korpskommandeur mit dem Ersuchen auf, beim König wegen der Ablösung des Herzogs vorstellig zu werden! Das war ein in der preußischen Armee unerhörter Vorgang! Kalckreuth, der bisher permanent Kritik an den Maßnahmen Braunschweigs geübt hatte, lehnte aber eine Intervention als aussichtslos ab. Der ohnehin unsichere König hätte zu diesem Zeitpunkt kaum einen Wechsel im Oberbefehl vorgenommen. Der Monarch und sein Feldmarschall ritten vielmehr am Vormittag des 12. Oktober einträchtig ins Lager des Heeres des Fürsten von Hohenlohe-Ingelfingen vor Jena! Ein Schmierendirektor ohne Truppe, ohne Kostüme, ohne Kulissen verspricht den Zuschauern eine Vorstellung voll der rarsten Wunder. Aber nur der werde seine Freude daran haben, der wirklich ganz rassenrein ist. Maurenabkömmlinge, Judenstämmlinge, die sehen nichts. Die Angst unter den Honoratioren ist naturgemäß groß, denn wer schon könnte sich in dem spanischen Schmelztiegel eines reinen Stammbaums erfreuen? Der Direktor führt den biblischen Simson vor, wie er die Säulen des Tempels einreißt, zaubert einen wütigen Ochsen herbei, der alle in Angst und Schrecken versetzt, usw. usf. Und alle geben vor, zu sehen, was nicht zu sehen ist. Zuletzt tritt ein tatsächlicher Offizier auf, der Quartier für seine Soldaten sucht. Die Zuschauer sind ganz ausgelassen vor Rassenglück und treiben ihren Spaß mit ihm, bis die ganze reinblütige Gesellschaft ihre Prügel bezieht. […]

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