Rezept

Man mische 7 Pfund Palmin
Mit gleichviel Milch und Terpentin.
Dann füge füge man ein Hühnerei
Und etwas Öl nebst Essig bei.
Dies />Dies nun zu festem Brei gerührt,
Wird dann in einen Strumpf geschnürt.
Das Ganze läßt man 13 Wochen
In lauem Seifenwasser kochen.
Dann wird es mit Gelee garniert
Und im verdeckten Topf serviert.
(Doch halte man zu rechter Zeit
Ein offnes Töpfchen sich bereit.)

Quelle:
Die Schnupftabaksdose
Joachim Ringelnatz - München 1912
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

 

Ihr habt ihm den Befehl übertragen,.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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und so mag er ihn behalten, bis der Bey wieder frei ist. Aber wie ich ihm seine Ehre gebe, so soll er mir auch die meinige erweisen. Der Bey hat mich gesandt; ich stehe hier an seiner Stelle; will dieser Kiaja in Frieden mit mir verkehren und mich behandeln, wie ein Emir behandelt werden muß, so gebe ich ihm seine Waffen zurück, und der Bey soll bald wieder in eurer Mitte sein. Ich blickte mich forschend im Kreise um. Es standen, so weit ich sie sehen konnte, weit über hundert Männer zwischen den lichten Büschen umher, und alle riefen mir ihre Zustimmung zu. Darauf wandte ich mich zu dem Kiaja: Du hast meine Worte gehört; ich erkenne dich als Anführer an und werde dich deshalb jetzt Agha nennen. *) Sammet. **) Stahl. ***) Eisen. Hier hast du deine Flinte und dein Messer. Und nun erwarte ich, daß du auf meine Worte hörst. Was hast du mir zu sagen? brummte er höchst mißmutig. Rufe alle deine Berwari zusammen […]

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Die Nacht verlief ruhig.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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indessen klagte Kennedy am Sonnabend Morgen beim Erwachen über Mattigkeit und Fieberschauer. Mit dem Wetter ging eine Veränderung vor. Der Himmel bedeckte sich mit dichten Wolken und schien sich für eine neue Sündfluth vorzubereiten. Ein trübseliges Land, dieses Zungomero, in dem es beständig regnet, etwa mit Ausnahme von vierzehn Tagen im Monat Januar. Ein heftiger Regenguß stürzte alsbald auf die Reisenden herab: die von den sogenannten "Nullahs", einer Art von Augenblicksströmen, durchschnittenen Wege wurden ungangbar, waren übrigens so wie so wegen der dornigen Büsche und riesenhaften Lianengewächse schwer zu passiren. Man merkte deutlich die Ausdünstungen von Schwefelwasserstoff, von denen Kapitän Burton redet. […]

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Sehr geschickt und ohne es zu zerbrechen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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gelang es ihm, das erbärmliche und jetzt doch so kostbare Splitterchen hervorzuziehen. Hier ist welches", antwortete Gedeon Spilett, der nicht ohne einiges Zaudern ein Blatt aus seinem Notizbuche riß. Pencroff ergriff das Stück Papier, das ihm der Reporter hinreichte, und kauerte sich vor dem Herde nieder. Auf diesem wurden einige Hände voll trockener Kräuter, Blätter und Moose so unter den Holzstücken ausgebreitet, daß die Luft leichten Zugang hatte, um das Ganze in Flammen zu setzen. Pencroff knitterte das Papier zusammen und schob es unter, suchte sich dann einen trockenen, etwas rauhen Kiesel und versuchte mit angehaltenem Athem und nicht ohne Herzklopfen das Zündhölzchen sanft darauf zu reiben. Das erste Streichen blieb erfolglos. Pencroff hatte, aus Furcht, daß der Phosphor abspringen könnte, zu wenig aufgedrückt. Nein, ich kann's nicht, sagte er, mir zittern die Hände. Das Hölzchen könnte versagen ... Ich kann nicht ... ich mag nicht! Er erhob sich und hieß Harbert seine Stelle einnehmen. Sydney ist zwar nicht die Hauptstadt Australiens, dafür hat sich die Metropole zum Finanz- und Industriezentrum des Landes entwickelt. Im Stadtgebiet selbst wohnen über 3,6 Millionen Menschen, inklusive Umland sind es 4,1 Millionen. Für den Tourismus auf dem Kontinent spielt die Stadt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Für die meisten Urlauber gehört Sydney zu einem der Höhepunkte ihrer Reise, was nicht zuletzt an der Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und Möglichkeiten liegt, die geboten werden. Dass man zudem noch am gemütlich am Strand liegen kann, am besten am Bondi Beach, wo auch Surfer sich sehr wohlen fühlen. Rund um den Strand sind kleine Cafés und Lokale, in denen abends immer für Abwechslung gesorgt ist. Ebenso beliebt ist der Manly Beach, für den man eine Fahrt von 30 Minuten auf jeden Fall in Kauf nehmen sollte. Es lohnt sich, da es einer der größten Strände ist. Die Bibliothek des Literaturhauses deutschsprachiger Autoren in dessen Räumlichkeiten zu finden. […]

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Mitternacht bis Hahnenschrein.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Nimm hin, nimm alles, was ich hab, mein Liebstes tret ich gern dir ab, dürft ich dafür dein Buhle sein, von Mitternacht bis Hahnenschrein. Da staunt mich an gar seltsamlich, so lieb, so weh und inniglich, und sprach zu mir die schöne Maid: Oh, gib mir deine Seligkeit! […]

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Flügel der Lerche - Sonne - Reisen - Urlaub - Ferien.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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In einen lauteren Goldpokal fang ich jeden leuchtenden Strahl der lebendigen Sonne. Meine Stirn wird klar, mein Arm wird stark: ins Leben gießt du mir Glut und Mark und ins Sterben mir Wonne. Sterben? - Mutter, mein Lachen klingt! Auf den Flügeln der Lerche schwingt es sich hoch in ewige Bläuen. Sterben mag, was da taub und blind, sonnengesättigt wird sich dein Kind tönenden Lebens freuen. Auf Flügeln des Gesanges von Felix Mendelsohn Bartholdy. Im Westflügel folgte die Enfilade der beiden Vorzimmer, 1768 'Coffee-Zimmer' und 'Parade-Antichambre' genannt. Beide wiesen seit 1719 karmesinrote Samtbespannungen auf. Bisher war in der Forschung davon ausgegangen worden, dass im 'Coffee-Zimmer' bereits zu Lebzeiten Augusts des Starken die so genannten Banden "mit Gold und Silber auch bunten Japanischen Blumen und Figuren gewürkt"15 aus dem Holländischen Palais hierher umgesetzt worden waren. Zwei Aufzählungen von Raumausstattungsteilen aus dem Holländischen/Japanischen Palais aus der Zeit König Augusts III. lassen die Annahme zu, dass die gewirkten chinoisen Banden erst nach 1759 ins Residenzschloss überführt wurden.16 (Abb.3) Claudia Schnitzers Arbeit und auch die restauratorischen Befunduntersuchungen belegen diese Annahme.17 Möglicherweise lassen sich damit die im Eingangszitat des Oberhofmarschallamtes erwähnten Bauarbeiten in den Paradegemächern im Jahre 1768 in Verbindung bringen. Bereits August der Starke hatte diese Raumausstattung favorisiert, dann aber den Vorstellungen des Generalbauintendanten, August Christoph Graf von Wackerbarth, nachgegeben und den Raum mit gewundenen Säulenposamenten ausstatten lassen. Wer nun späterhin als Ideenlieferant für die Veränderung des Raumprogramms fungierte, kann bisher nicht festgestellt werden. Sowohl die verwitwete Kurfürstin Maria Antonia, Administrator Prinz Xaver, der junge Kurfürst selbst, als auch die Architekten des Oberbauamtes kämen dafür in Betracht. […]

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