Die Ameisen

In Hamburg lebten zwei Ameisen,
Die wollten nach Australien reisen.
Bei Altona auf der Chaussee
Da taten ihnen die Beine weh,
Und da verzichteten sie weise
Denn auf den letzten Teil der Reise.

So will man oft und kann doch nicht
Und leistet dann recht gern Verzicht.

Quelle:
Die Schnupftabaksdose
Joachim Ringelnatz - München 1912
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH
 

Zu unserm Kräuter und Sprossenangebot.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Unsere Kräuter beziehen wir in den warmen Monaten aus dem hauseigenen Kräutergarten. So werden bei uns täglich Kräuter wie Kerbel, Schnittlauch, Oregano, Rosmarin, Thymian, Liebstöckel, Estragon, Basilikum, Melisse und Pfefferminze geerntet. Auch die essbaren bunten Blüten der Kapuzinerkresse oder Boretsch- Blüten gedeihen in unserem Garten und Schmücken unsere Speisen. Wir verwenden diese Kräuter liebevoll und auch reichlich und versuchen damit jedem Gericht eine individuelle Note zu verleihen. In den Kalten Monaten verzieren wir unsere Speisen mit Sprossen vom Knoblauch, Erbsen, Roter Beete und vielen mehr. *** Der Adventskranz *** Nun kommt das Christkind aber bald, wir holen Tannen aus dem Wald, für einen Kranz so rund und fein, darauf brennen vier rote Kerzelein. Heute zünden wir die erste an, am Sonntag ist die zweite dran, bei der dritten da leuchtet schon das ganze Gesicht, weil es überall nach Weihnachten riecht. Und wenn die vierte angemacht, dann läuten die Glocken zur Heiligen Nacht. Sie läuten von nah, sie läuten von fern, freut euch Ihr Menschen, es Weihnachtet sehr. In der stressigen Vorweihnachtszeit einfach einmal bei Punsch, Maroni oder Schmankerln aus der Region die Seele baumeln lassen. Die herrliche Landschaft rund um den tief verschneiten Wald genießen, dabei noch letzte Weihnachtsgeschenke kaufen und heimeliger Musik lauschen. Und natürlich darf auch das Kinderkarussell vor dem Rathaus nicht fehlen. Es singt zu Gottes Ehr und Ruhm Das ganze Vorderhaus: Es ist ein Ross entsprungen. Auch für die Kinder ist bestens gesorgt, mit einer lebendigen Krippe, Kinderprogramm und pssst? vielleicht kommt ja auch noch der Nikolaus! Ein Anspruch, dem die Schladminger Bergweihnacht seit Jahren mehr als gerecht wird. Programm: Christkindlmarkt mit KunsthandwerkKinderprogramm in der geheizten HütteTraditionelles HandwerkKulinarium der Nationalpark PartnerbetriebeVolksmusik aus der RegionGeführte Wanderungen in den WinterwaldLebendige Krippe Termine: 5. und 6. Keine drei Könige kommen gegangen, Den neuen Erlöser zu empfangen. Dezember 2015 jeweils 13:00 bis 19:00 Uhr am Ort, direkt an der Abzweigung, Gruppen werden um Voranmeldung gebeten! […]

Read more…

Reis im Topf - Kuß im Kopf.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Schon lang ist's her. Es starb das Reis im Topf. Sie selbst hab ich seit Jahren nicht gesehn; Doch brennt der Kuß mir immer noch im Kopf, Und aus der Ferne trieb's mich jüngst zum Ort, Wo Liebchen wohnt. Vorm Hause blieb ich stehn Die ganze Nacht, ging erst am Morgen fort. Quelle: Heinrich Heine Lieder Sonette Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Leise hauchte sie dann wohl einen Kuß auf so ein blondes Köpfchen, als wollte sie es segnen. Und wenn ihr zwei Schnittchen Brot zusammen gegessen habt, steht ihr schon auf vertrautem Fuß miteinander. Die alte Dame, die gütige Spenderin dieser Leckereien, stand hinter ihnen und sah mit strahlendem Lächeln, wie es den kleinen Wesen schmeckte. Und dem Andreas war es, als habe Kuß und Brudergruß des früheren Herrn seine volle Wiederaufnahme unter die Freien erst recht besiegelt. Dies Dokument verbürgte dem fröhlichen Herrn eine ruhige Zukunft nach seinem Herzen und füllte das Maß des Dankes, den er dem Freigelassenen schuldete, bis über den Rand. Nur die kleinen Kinder ihres Hauswirts erblickte ich manchmal an ihrem Fenster, eifrig beschäftigt, Äpfel zu schmausen. Wie manchen langen Nachmittag habe ich an meinem Fenster gesessen und, scheinbar mit einer Arbeit oder mit Lektüre beschäftigt, mein einsames Visavis beobachtet. Gleich den Tieren, die ein Leiden herannahen fühlen, verkroch ich mich in einem Winkel des Gartens, um dort von dem gestohlenen Kuß zu träumen. Gibt es denn im Lebensalter, da Leidenschaftlichkeit das ganze Geschlechtsleben beherrscht, eine Stunde, eine besondere Konstellation von Gestirnen, ein einzigartiges Zusammentreffen von Umständen, eine Frau unter allen, etwas, das ganz allein bestimmt ist, eine ausschließliche Leidenschaft hervorzurufen? Ich liebte plötzlich, ohne von der Liebe etwas zu wissen. Die Mönche wollten daher diese Eroberung nicht fahrenlassen, welche ihrer Kirche zu Ansehen verhalf, und sie weckten Eugenia. Keine hatte den geringsten Eindruck auf mich gemacht. Aus den blauen Fernen, wo ich ihn bewunderte, war mein lieber Stern heruntergefallen und hatte die Gestalt einer Frau angenommen, ohne seine Klarheit, sein Funkeln, seinen Glanz einzubüßen. […]

Read more…

Herz ist von Diamant bleib frei und munter.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Mein Herz ist recht von Diamant, ein' Blum von Edelsteinen, die funkelt lustig übers Land in tausend schönen Scheinen. Vom Schlosse in die weite Welt schaut eine Jungfrau 'runter, der Liebste sie im Arme hält, die sehn nach mir herunter. Wie bist du schön! Hinaus, im Wald gehn Wasser auf und unter, im grünen Wald sing, daß es schallt, mein Herz, bleib frei und munter! So gelingt die wahre Liebe: Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler Leichen u. der Verlust an Eltern, Ehegatten u. allernächsten Freunden. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. Hier sind Goldstücke und Edelsteine in riesengroßen Braupfannen aufbewahrt. Der staunende Postknecht erhält nun die Weisung, nur zuzugreifen. Das tut dieser auch und füllet mit Goldstücken und Edelsteinen seine Taschen. Dann springt er aber vor freudiger Erregung auf das graubärtige Männlein zu, erfaßt dessen eiskalte Hand und ruft überglücklich aus: Ich danke Euch! Doch, o weh! Da geschieht plötzlich ein donnerähnlicher Krach. Der Mönch verschwindet und stößt Klagerufe aus. Das Gewölbe bebt. Die Erde zittert. Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Über das Erlebte schwieg er. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. […]

Read more…

Phaëton fliegt davon, geradeswegs zum Teufel.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Auf, schrie er, auf, du mußt nun fort! Dort wartet schon mein Wagen, ich habe ohnehin ein Wort dir Spötter noch zu sagen. Schleppt mich in seinen Phaëton und fliegt mit mir im Hui davon, geradeswegs zum Teufel. Du bist, fing er im Wagen an, ein wahrer Libertiner, bekümmerst dich um keinen Bann, schimpfst auf die Kapuziner, hältst nichts auf Inquisition, und auf die Gnad, sine qua non man nie kann selig werden. […]

Read more…

Schöne Ausflugsziele in Sachsen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Die Sächsische Weinstraße ist die kürzeste der sieben bedeutenden deutschen Weinstraßen, verläuft durch das Elbtal, rechts der Elbe von Pirna über Wachwitz, Radebeul, Weinböhla, Meißen nach Diesbar-Seußlitz. Die Sächsische Weinstraße führt über Landstraßen und Bundesstraßen vorbei an wichtigen sächsischen Sehenswürdigkeiten wie dem Barockgarten Großsedlitz bei Heidenau, Schloss Pillnitz, der Königlichen Weinpresse in Pillnitz, dem Meißner Dom, der Albrechtsburg Meissen und der Porzellan-Manufaktur Meissen. An der Sächsischen Weinstraße liegen ca. 40 Weingüter und Weinrestaurants die Weinproben beim Winzer anbieten. Jedes Jahr am letzten Augustwochenende finden in Sachsen die Tage des Offen Weingutes statt. Schloss Pillnitz ist im Innern, nur in Abwesenheit der Königlichen Familie zugänglich, Führungen durch den Schlossverwalter, die Kapelle, der Speisesaal mit Fresken von Professor Vogel von Vogelstein, Kunstmöbel und chinesische Porzellane. Der Schlossgarten, ursprünglich in französischem, chinesisch-japanischem Stile angelegt, ist teilweise in deutsche Anlagen umgewandelt und enthällt eine über 100 Jahre alte, im Freien Lande gezogene Kamelie; unter den Bäumen sind die großen Magnolien, sowie seltene und schöne Koniferen hervorzuheben. Gewächshäuser zeigen eine Orchideen- und Farnsammlung, im Kuppelhause eine jährlich blühende Dattelpalme; unter den Kalthauspflanzen eine mindestens 200-jährige Banksia serrata. Der Garten ist in Abwesenheit der Königlichen Familie dem freien Eintritt geöffnet, sonst Führung durch den Schlossportier. Wer die Gewächshäuser besichtigen will, bedarf der Erlaubnis des Hofgärtners und erhält einen Gärtnergehilfen als Führer. So sieht man im Frühsommer allenorts weiße Blütenwolken. Die Wege in unserer unmittelbaren Nähe führen durch Gründe mit Felsvorsprüngen und rauschenden Bächen. Kindergärten und Schulen sind in Pillnitz, Schönfeld, Schullwitz, Bühlau und Weissig vorhanden. Der Albertplatz in Dresden ist in ca. 25 Min. erreichbar. Das Gebäudeensemble ist nach und nach entstanden. Ein Gasthof, an den 1896 ein Tanzsaal angebaut wurde um große Feiern abhalten zu können und um im Dachgeschoß mehr Übernachtungsgäste zu beherbergen. Hier befindet sich die zu vermietende Wohnung im Dachgeschoss. Die Wohnung hat 6 Räume und bietet auf zwei Etagen bequem Platz für eine große Familie. Der Garten mit Kinderspielplatz, Feuerstellen und Liegewiese sowie eine Sauna kann natürlich genutzt werden. Hundehaltung ist erlaubt. Das Objekt steht unter Denkmalschutz und ist daher von der Energieausweispflicht befreit. Die Loftwohnung wird unmöbliert vermietet, die Objektbilder dienen lediglich als Einrichtungsbeispiel. […]

Read more…