crackes

Internet-Magazin

Lenznacht

Schmeichelnd um die Stirne streicht mir der Lenznacht weicher Odem, aus den feuchten Beeten steigt Erdgeruch und Nebelbrodem. Die jüngeren Mönche aber müßten wnochentags oft […] Mehr lesen

Mehr lesen

Küstenwald und

Von hier war der Weg vorbereitet; an einer Straßenecke warteten die Postpferde. Der Schlachtruf, der Seine Helden und Heldinnen begeistert, ist der Ruf - Frisch auf stoßt ab, zur […] Mehr lesen

Mehr lesen

Hurrah! der Braten ist

nun können wir nach Hause zurückkehren! Bürger der Vereinigten Staaten konnten über den Namen der fraglichen Nagethiere nicht in Zweifel sein. Es waren Maras, eine Art Agutis, […] Mehr lesen

Mehr lesen
Reiseziele in Japan mit der Rolltreppe auf den Berg im Themenpark Panorama Skyline Panorama mit Brücke New York San Franzisco Reiseziele in Asien Singapur Thailand Bangkok Shanghai Kuala Lumpur

Internet-Magazin für Tourismus, Service, Handwerk, Handel, Industrie...

Die nächtliche Begegnung mit dem listigen Schlüsselloch hat Folgen.

Mitternacht in Sachsen ruft die Fratze hervor.

Mitternacht in Sachsen. Der Wind pfiff durch die engen Gassen an den Backsteinmauern des Leipziger Studentenwohnheims. Ein unscheinbares bronzenes Schlüsselloch an der schweren Holztür wurde überraschenderweise lebendig. Es vibrierte kaum merklich zu, dann formte sich das Metall zu einer grotesken Fratze. Ein leises, metallisches Knirschen erfüllte die Luft, die Lippen des Schlüssellochs verzogen sich zu einem höhnlichen Grinsen. In der Ferne bellte ein Hund. Hatte er die unheimliche Verwandlung bemerkt? Das Schlüsselloch blinzelte einmal, zweimal, dann erstarrte es wieder in seiner gewohnten Form, aber die Atmosphäre blieb gespannt, etwas Unheilvolles lauerte.

Das Tor zum Ärger und das Geheimnis im Schloss.

Die Oktoberluft roch nach nassem Laub und dem frittierten Imbiss von der Ecke, als unsere verschwitzte Gruppe von fünf Studenten sich schwerfällig dem Haustor näherte. Marc, immer der Verantwortliche, fummelte als Erster mit seinem Schlüssel am Schloss herum. Doch statt des gewohnten surrenden Geräuschs der elektronischen Verriegelung hörten wir nur ein leises, spöttisches Klicken. Lenas Versuch endete mit einem hohlen Klack, das sich anhörte, wie jemand der über uns lacht. In diesem Moment bemerkte ich, wie sich das bronzene Schlüsselloch bewegte, nicht viel, nur ein winziges Zucken, aber genug, um Pauls Finger zurückschnellen zu lassen. „Das Ding hat sich bewegt!“, flüsterte er, und seine Augen wurden groß wie Untertassen. Das Schlüsselloch schien zu lächeln, solange es unsere verblüfften Gesichter musterte.

Der Wächter erwacht mit metallischem Gekicher laut.

Unvermittelt ertönte metallisches Gekicher, das von den Wänden widerhallte. Das Schlüsselloch verzog sich zu einem schmalen, teuflischen Grinsen. „Netzwerk gestört“, krächzte es mit einer Stimme, die klang, wie aus einem rostigen Lautsprecher. Dann spuckte es einen völlig zerkratzten Schlüssel aus, der klirrend auf den Steinboden fiel. Funken sprühten aus dem Schloss, wir wichen entsetzt zurück. Das Ding hatte wahrhaftig gesprochen! Ich merkte, wie mir eiskalter Schweiß den Rücken herunterlief. Das war kein technischer Defekt, hier spielte sich etwas völlig Irrationales ab. Das Schlüsselloch schien unsere Angst zu genießen, denn es begann ein triumphierendes, metallisches Schnattern von sich zu geben, derweil sich sein „Mund“ immer weiter verzerrte.

Flucht durch den Flur birgt ein unheimliches Gefühl.

Der Flur schluckte uns mit seiner düsteren, gelblichen Neonbeleuchtung, die in unregelmäßigen Abständen flackerte. An den Wänden hingen abgeblätterte Warnhinweise und vergilbte Aushänge, die im unsteten Licht lebendig wurden. Irgendwo in der Ferne tropfte ein Wasserhahn in einem perfekten Takt, der sich mit unseren beschleunigten Herzschlägen vermischte. „Das ist kein normales Schloss“, keuchte Lena, sich eng an mich drückend. „Das ist ein Wächter. Ich hab mal gehört, dass in alten sächsischen Gebäuden manchmal...“ Ihr Satz erstarb, ein lautes, metallisches Knarren hallte durch den Flur. Die Türen um uns herum bewegten sich minimal. Beobachteten sie uns? Ich merkte, wie sich die Haare in meinem Nacken aufstellten.

Die List des Hüters fängt uns im Haus fest ein.

Oben im dritten Stock wartete unser Zimmer, warm, sicher und unerreichbar. Das Schlüsselloch hatte offenbar das gesamte System lahmgelegt. Durch die schmalen Ritzen der Wohnheimtür drang ein wisperndes „Sachsen schläft... doch ich nicht.“ Es klang, wie von Dutzenden winzigen metallischen Mündern gleichzeitig gesprochen. Marc versuchte verzweifelt, sein Handy zu zücken, aber der Akku war tot, wie bei uns allen. „Verdammt“, fluchte Paul leise, „das Ding hat uns komplett abgeschnitten.“ In diesem Moment hörten wir ein leises Klicken von allen Seiten. Jede Tür im Flur hatte sich gerade verriegelt. Das Schlüsselloch lachte jetzt laut und deutlich, ein schrill klingelndes Geräusch, das in unseren Knochen vibrierte.

Die Rebellion beginnt und ruft den Wächter.

Marcs Geduld war am Ende. Mit einem entschlossenen Ruck hob er den roten Feuerlöscher von der Wand. „Ey, Bronzefresse!“, brüllte er und richtete das Rohr auf das Schlüsselloch. Das Ding reagierte sofort, es fauchte wie eine wütende Katze, und ein elektrischer Ruck lief durch die gesamte Hausinstallation. Irgendwo im Obergeschoss zersprang eine Glühbirne mit einem lauten Knall, und für einen Moment flackerte das Licht im ganzen Gebäude. „Nicht schießen!“, rief ich, aber es war zu spät. Marc drückte ab, und eine weiße Wolke aus Löschpulver ergoss sich über das Schlüsselloch. Es stieß einen markerschütternden Schrei aus, der sich anhörte wie kreischende Bremsen. Dann, Stille.

Der Pakt des Schlüssellochs fordert ein Passwort.

Die Staubwolke verzog sich langsam, und wir erwarteten das Schlimmste. Doch das Schlüsselloch sah nur leicht verärgert aus. „Ihr... wollt... ins... Bett?“, fragte es in abgehackten, mechanischen Tönen. Paul nutzte die Chance: „Ja, verdammt nochmal! Wir wollen nur schlafen!“ Das Schlüsselloch seufzte metallisch. „Dann... sagt... das... Passwort.“ Wir starrten uns verwirrt an. „Welches Passwort?!“, fragte Lena verzweifelt. Das Ding gluckerte vor Vergnügen. „Fragt... die... Elben... im... Netzwerk.“ Dann verstummte es und nahm wieder seine normale Form an, als ob nichts geschehen wäre.

Die Lösung der Elben öffnet endlich das Tor.

Wie durch ein Wunder funktionierte plötzlich wieder das WLAN. Marc googelte verzweifelt, während wir uns um ihn drängten. „Da steht was von einer alten sächsischen Legende“, murmelte er. „Das Passwort ist ‚Freischaltung‘ auf Altsächsisch.“ Wir stotterten die fremd klingenden Wörter, während das Schlüsselloch gespannt lauschte. Mit einem tiefen, schnarchenden Geräusch öffnete sich das Tor endlich. Wir stürmten hindurch, ohne uns umzusehen.

Der Wächter schläft nie, doch wir kennen sein Geheimnis.

Seit dieser Nacht flüstern wir Passwörter, wenn wir nach Hause kommen. Manchmal, wenn der Wind aus Nordosten weht und an den alten Backsteinmauern rüttelt, hören wir ein leises, bronzenes Kichern. Das Netzwerk hat ein Gedächtnis, und der Wächter schläft nie wirklich. Aber jetzt kennen wir wenigstens sein Geheimnis. Und wir wissen, manchmal ist es besser, freundlich zu den alten Mauern zu sein, die uns beherbergen. Denn in Sachsen haben selbst alte Steine eine lange Erinnerung.
Und wer weiß, vielleicht hat das Schlüsselloch ja noch weitere Streiche auf Lager. Wann werden wir es wohl erfahren?


Mit einem Schmunzeln über die Eigenheiten Leipziger Nächte und unverschlossene Geheimnisse,
Ihr Detektiv der Alltagsmagie und Freund der sprechenden Schlösser.

*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Firmware-Updates, welche längst vergessenen IT-Protokolle oder welche obskuren Herstellerangaben dieses spezielle Schlüsselloch einst besaß. In Zeiten, da selbst das simpelste Betriebsystem der Türöffner eine Seele hat, verblasst die Bedeutung technischer Spezifikationen ohnehin vor dem unerklärlichen Knirschen der schwindenden Realität.

Quellenangaben:
Inspiriert vom Eigenleben alter Technik und der ewigen Suche nach dem richtigen Passwort.
Leipzig-Lese – Sagen und Märchen aus Leipzig
Magische Orte in Leipzig und Umgebung: Sagen, Mythen, Legenden und Altertümer
Universität Leipzig – Offizielle Webseite der Universität Leipzig
Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen,
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

uwR5

weiterlesen =>

 

Das Schlüsselloch der Kirche in Sachsen will sich verstecken 294­

­

Informationen aus dem Internet

Kaufsignale in symmetrischen

Der Dow Jones Index bildet Sonntag, 4. Novembe ein symmetrisches Dreieck, die letzte Kerze stellt einen hammer dar. Diese Kerzenformation ist bullish zu werten, erfolgt der Ausbruch aus mehr lesen >>>

Abmessungen und statische

Datenblätter für VL Spundwand, Elastisches Widerstandsmoment, Profil Einzelbohle, Wand Profilbreite, Wandhöhe, Rückendicke, Stegdicke, Rückenbreite, Querschnittsfläche, mehr lesen >>>

Korn um Korn in deinem

Und mit jedem Bild des Scheins allgemach entschwinden wird ein Teil von deines Seins innerstem Empfinden, wird mit jedem Wesen, das flüchtig schwebt von hinnen, auch mehr lesen >>>

Ohne Kraft vermag die Wo

Nur karge Mitleidszähren zu schenken; Dann schleicht sie trübe weiter, Ohne Kraft zu tränken. - Selber arm und traurig, Folg ich der weinenden Wolke Und mehr lesen >>>

Wo Er nicht hilft, da wird es

Heute habe wieder angeklopft (an den König um Geld geschrieben) und wo das nicht hilft, so ist es gethan. Wenn ich noch könnte Geld geliehen mehr lesen >>>

O - da hab ich noch was

Glaubst du, daß du hier eine Blume ziehen könntest, Jim? Als sich die wilde Jagd durch die von uns offen gelassene Thüre etwas mehr lesen >>>

Vaterlandsvereine wurden

Tzschirner entfloh in die Schweiz, Heubner und Bakunin, in Freiberg abgewiesen, wendeten sich nach Chemnitz, wo sie von der mehr lesen >>>

Die Fahrt des Lebens

Goldbeglänzt von Abendglut träumt das Meer in Frieden; lieblich tanzen auf der Flut singende Sylphiden. mehr lesen >>>

Pension und Waldschänke Am

Bilder der Pension und Waldschänke Forsthaus, Versorgung von Reisegruppen, Pension mit Parkanlage, mehr lesen >>>

Wolken, bleierner Dunstkreis,

Die Stadt Dresden ist von dichtem Nebel und Bewölkung umgeben und die Nacht verabschiedet sich mehr lesen >>>

Himmelreich gib mir deine

Mein Leben süß, mein junges Blut, gäb ich, mit Freud' und wohlgemut, für dich, o mehr lesen >>>

Den Ingenieur, welcher in den

Maschen des Ballonnetzes hing, hatte ein Wellenschlag, der jene zerriß, mehr lesen >>>

"Im Schutze Gottes, sagte e

wir stehen in seiner Hand; er allein kann uns retten. Bereiten wir mehr lesen >>>

Rückkehr, die Wolken und

Wer steht hier draußen? – Macht auf geschwind! Schon mehr lesen >>>

Fräulein Mary Jane, wissen

Minute Zeit besinnen lassen Stadt Sie irgend mehr lesen >>>

Reise nach Ostpreu

Das Rheinsberger Schloß schmückt mehr lesen >>>

Sachsen-Zeitz

1662 brachte er durch Kauf mehr lesen >>>

Stahlknopf irgendwo - sein

Es war ein mehr lesen >>>

Morgen, Licht, Nacht und

Nun mehr lesen >>>


Nutze die Zeit für Informationen aus dem Internet.

Die Stille am Dom zu Köln Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt sich eine Stille über die Stadt, die nicht friedlich, sondern gespannt und unnatürlich ist. Sie […]
Das Echo des Schmerzes hat Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort war. Dann kam die erste Blume - eine Akelei, die unter Klebeband wie ein gefangener Herzschlag zuckte. Ein fast […]
Jeder Regentropfen ist ein Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es war kein Plan, keine Erledigung - nur das instinktive Ziehen in den Fingerspitzen, das stärker war als jede Vernunft. […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Wittenberger Capitulation

Wittenberger

Sein Land wurde 1553 durch den Anfall der Besitzungen des Herzogs Johann Ernst von Koburg und durch den Naumburger Vertrag mit dem Kurfürsten von Sachsen vom 24. Febr. 1554 unter dänischer Vermittelung mit dem Amte und der Stadt Altenburg nebst Lucka und Schmölln, den […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Es mochte gegen acht Uhr sein

Es mochte gegen

als Cyrus Smith und Harbert den oberen Kamm des Berges auf der Spitze desselben erreichten. Je weiter er und Harbert an den inneren Wänden emporklommen, desto mehr verbreiterte sich die Krateröffnung über ihnen. Der kreisförmige Ausschnitt des Himmels, den die Schlundwände […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Finanzen, Diskont, Nominalwert, Staatsschuldscheine

Finanzen,

Die Eigenschaften von Schatten und Licht in der sehr lange Geschichte von Geld, Banken, Finanzen und Steuern mit ihren verzinslichen Staatsanleihen, Obligationen, Aktien und Derivaten zu kombinieren. Im Falle einer Kaufoption unter dem Nennwert sollte man als risikoreich gelten […]